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Der virtuelle Wasserverbrauch im Fashionbereich mit Tipps & DIYs zur Reduzierung
{Ripped Jeans, Boho Sandals}

ChristlMistl | Donnerstag, 22. Juni 2017 | / / / / | 1 Kommentar

Während wir uns in unseren Regionen eher selten den Kopf über Wasserknappheit zerbrechen müssen, sieht das in vielen anderen Teilen der Welt ganz anders aus. Insbesondere unser Konsumwahn unterstützt diese Erscheinung, denn oftmals werden unsere Konsumgüter in Ländern produziert, in denen es der Bevölkerung immer häufiger an Trinkwasser mangelt. Wasser im Haushalt zu sparen, ist mit effizienten Spülköpfen und Sparprogrammen relativ einfach umzusetzen. Aber um unseren indirekten Wasserverbrauch zu senken, bedarf es einer bewussten Änderung in unseren Konsumentscheidungen.

Wusstet ihr zum Beispiel, dass für die Produktion einer Jeans rund 8000 Liter Wasser benötigt wird (vgl. Süddeutsche 2010)? Ich bis vor Kurzem auch nicht. Die Zahl sagt einem sowieso erst mehr, wenn man sie anschaulich in Relation setzt. Diese Wassermenge verbrauchen wir äquivalent innerhalb von ca. einem halben Jahr beim Betätigen der Toilettenspülung (ca. 40l/Tag) oder um das ganze noch etwas mehr ad absurdum zu führen: von dieser Wassermenge kochen und trinken wir mehr als vier Jahre lang (ca. 5l/Tag) (vgl. ebd.). Das lässt einen erst einmal ordentlich stutzen, schließlich sinkt der Wasserverbrauch der Deutschen zusehends und lag 2013 mit 121 Liter pro Kopf und Tag so niedrig wie noch nie (vgl. Statista 2017). Und in dieser Zahl liegt das Problem, denn sie erfasst nur den direkten Wasserverbrauch (Kochen, Putzen, Trinken, Waschen, etc.) und nicht den, der durch unseren Konsum (Kleidung, Geräte, Nahrungsmittel, etc.) noch darüber hinaus indirekt anfällt. Würden wir beide Kennziffern zusammenrechnen, kämen wir in Deutschland durchschnittlich auf 4000 Liter pro Kopf und pro Tag (vgl. Planet Wissen 2017), was so viel wie ca. 25 volle Badewannen bedeuten würde (vgl. BR 2014).

Somit wären wir auch schon beim virtuellen Wasserverbrauch, also der Menge Wasser, die zur Herstellung eines Produktes bzw. einer Dienstleistung entlang der Wertschöpfungskette aufgebracht werden muss. Womit wir jetzt auch schon einen Bezug zur Einleitung herstellen können. Denn oftmals werden gerade Konsumgüter, wie eben Kleidung, die in ihrer Herstellung einen sehr intensiven Wasserverbrauch haben, in Ländern produziert, in denen es an Trinkwasser mangelt (vgl. Utopia 2014). Unsere Gier nach neuen Kleidungsstücken und Trends bewirkt also nur, dass unser virtueller Wasserverbrauch steigt und die Wasserkapazität in den Produktionsländern zunehmend sinkt.

Tagebuch einer Pilatesahnungslosen #4 und #5

ChristlMistl | Mittwoch, 24. Mai 2017 | / / | 1 Kommentar

Letzte Woche fiel das Tagebuch aus einem einfachen Grund aus: Ich hatte am Dienstag vergessen, dass Dienstag war, und war somit nicht zum Pilates gegangen. Die Erkenntnis kam erst, als ich am Abend gefragt wurde, wie denn dieses Mal die Pilatesstunde lief.

Kolumne: Ich studiere BWL und ...

ChristlMistl | Sonntag, 21. Mai 2017 | | 2 Kommentare
"Und, was studierst du? Biologie oder so bei den ganzen Pflanzen auf deinem Balkon?" - "Nein, BWL" - "Oh, so viel Theorie ... also das, was alle studieren, ne?" Das ist jetzt einige Tage her und ich hätte mal darauf "Oh, so viel Klischee ... also das, was alle sagen, ne?" erwidern sollen. Habe ich aber leider nicht, sondern bin einmal wieder in Rechtfertigungen ausgewichen, die das Klischee abmildern sollten. "Ja, aber ich beschäftige mich viel mit nachhaltigem Konsum bis hin zum Antikonsum. Ich könnte mir vorstellen, im Non-Profit-Bereich oder weiter in Forschung und Lehre zu arbeiten. Du siehst, BWL kann auch in die ganz andere Richtung gehen." Und wieder einmal hasste ich mich dafür. Dafür, dass ich weich wurde. Dass ich mal wieder anfing, mich zu rechtfertigen. Dass ich mich mal wieder von dem ganzen Klischee-Mist angegriffen gefühlt habe. Dass ich nicht schlagfertiger zurückgefeuert habe. Dass ich überhaupt immer wieder darauf eingehen muss. 

Denn es ist doch so:

Tagebuch einer Pilatesahnungslosen #3

ChristlMistl | Dienstag, 9. Mai 2017 | / / | 2 Kommentare
By shushipu [CC0 Public Domain], via Pixabay  

Heute bin ich eigentlich ziemlich zuversichtlich und beschwingt von der Arbeit zum Pilates geeilt. Kaum lag ich auf der Matte, sah das Ganze auf einmal erheblich anders aus. Eine negative Stimmung überkam mich, und zwar von Null auf Hundert in nur drei Sekunden.

Rezept: Rüblikuchen - Yummyness auch nach Ostern

ChristlMistl | Freitag, 5. Mai 2017 | / | 3 Kommentare

Ja, ja ich weiß, Ostern ist schon längst vorbei und ich poste jetzt wohl den Osterkuchen schlechthin: den Rüblikuchen oder auch Möhren- bzw. Karottenkuchen. Hat jemand noch ein paar Synonyme für diesen schmackofatzen Kuchen parat? Jedenfalls finde ich, dass dieser Kuchen das ganze Jahr über schmeckt. Im Herbst oder im Winter macht man einfach noch etwas mehr Zimt als angegeben rein und schon schmeckt er weihnachtlicher und im Sommer lässt sich so die Möhrenernte aus dem Garten gut verarbeiten. Ihr seht also, der Rüblikuchen ist ein ziemlicher Dauerbrenner. Von daher gibt es jetzt mein Lieblingsrezept des Gemüsegebäcks.

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