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DIY - drei Ideen für einen selbst gebastelten Adventskalender

ChristlMistl | 22. November 2016 | / / |

Puh, fast auf den letzten Drücker schaffe ich es doch noch, pünktlich zum DIYTuesday meine Adventskalenderideen zu posten. Ich liebe Adventskalender, weil sie einem die Zeit bis zum Weihnachtsfest versüßen. Und bei versüßen, meine ich es auch so. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Füllungen für einen Adventskalender zusammengerechnet den Wert eines Weihnachtsgeschenkes übersteigen. Und ich finde es schade, dass diese kleine Vorfreude so sehr aufgebauscht und kommerzialisiert wird. Ich mag die Idee, einen Adventskalender zu basteln. Allein diese Geste, dass man sich für jemanden Zeit genommen hat, ist ein schönes Geschenk.

Gefüllt wurden, sind und werden sie von mir bzw. für mich lediglich mit Kleinigkeiten, die den Countdown bis zum Weihnachtsfeste einläuten, ohne die Vorfreude vorweg zu nehmen. Das heißt eine kleine Süßigkeit, die gleich weg ist oder eine Aufmerksamkeit mit eher ideellem Wert kommen in einen Adventskalender. Ich verschenke die Adventskalender dann immer zum Nikolaus. Lina hat in ihrem Post "Note Before Christmas: Warum Weihnachten bei mir nicht zur Konsumschlacht wird" es so wunderbar in Worte verfasst, wie ihr ihre Eltern mit einem Adventskalender Vorfreude beibrachten - ich kann das nur so unterstreichen!


Auf den letzten Drücker kommt dieser Post, weil ich soeben erst mit dem diesjährigen Kalender fertig wurde. Dieses Mal gibt es ein kleines, eingeschneites Winterdorf. Dafür habe ich ein paar Häuser, Podeste für die Tannen, einen Nikolaus (für den 06.12.), ein Christkind (für den 24.12.) sowie zwei Berge gebastelt. Für den Auftakt des Weihnachtscountdowns gibt es einen Elchausstecher, der die Winterszenerie ergänzt und dann auch gleich zum Plätzchenbacken verwendet wird. Alle Elemente sind nach unten hin offen, sodass es ein Leichtes ist, eine kleine Süßigkeit darunter zu verstecken. 


Diesen Kalender gab es letztes Jahr. Dafür habe ich einen schon fertigen Tannenbaumkalender (von Tchibo) genommen und ihn mit weißer Acrylfarbe angetupft und mit Nummern sowie kupfernen Sternchen beklebt. Befüllt wurde er mit Süßigkeiten - die, die zu groß waren, wurden kurzerhand mit Papier, was in der Wohnung noch so umher lag, eingewickelt.


Diesen Kalender gab es vorletztes Jahr. Meine Mutter meinte, dass sie gar nicht so viele (entwickelte) Bilder von unserem Mäxchen (unser Kater, der leider ein Jahr später im hohen Alter verstorben ist) hat. Also habe ich Briefumschläge besorgt, 24 Bilder von unserem Max entwickelt und diese dann an einem Strang von Weidenkätzchen angebunden. Letztere waren Reste, die ich nicht mehr für meinen Weihnachtsstrauß brauchte. Für den Nikolaus sowie für Weihnachten gab es dazu noch eine kleine Süßigkeit obendrein. Dazu noch ein paar rote Kugeln, die perfekt zu Muttis Weihnachtsdeko passen und schon hat man ziemlich schnell einen persönlichen Adventskalender. Dazu habe ich noch ein kleines Büchlein gebastelt, in das dann die Bilder eingeklebt werden konnten.

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